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Die Wahl des richtigen Fotografen: Fotograf oder Fotograf?

Fotograf oder Fotograf?

 

Qualitativ hochwertige Fotoaufnahmen sind heute leider eine Seltenheit geworden.

-          Warum? Fotografen gibt es doch wie Sand am Meer!

Richtig, nur ist längst nicht jeder der sich Fotograf nennt auch wirklich ein „echter“ Fotograf.

-          Was meint er damit?

Ganz einfach, der Beruf des Fotografen ist heute leider nicht mehr namensrechtlich geschützt. Ergo darf sich heute jeder als Fotograf bezeichnen.

  –          Na und, hauptsache ich bekomme gut aussehende Bilder zu 

             günstigen Konditionen.

Falsch! Der Beruf des Fotografen ist damals wie heute ein Handwerk. Würden Sie beispielsweise jeden beliebigen Maurer Ihr Haus bauen lassen? Optisch steht die Mauer…nur, wurde das ideale Material verwendet? Wurde auf einem stabilen Fundament gebaut?

   -          Will er jetzt Fotos machen oder Häuser bauen?

Der Sinn des genannten Beispiels ist natürlicher in der Tiefe zu suchen. Stimmt das Grundgerüst? Ist eine Beständigkeit gewährleistet?

Nur weil ich mir eine Kamera kaufe, bin ich noch lange keine qualifizierte Fachkraft. Alles in Allem gilt, gerade im Handwerk, Qualität hat ihren Preis!

In meinem Fall reicht nicht nur der „Blick“ für eine schöne Perspektive. Ein gut umgesetztes Projekt besteht aus weitaus mehr Vorbereitung und Know How als auf den ersten Blick zu erwarten ist. Ein erfahrener Fotograf sollte ebenfalls beratend zur Seite stehen: Wie, in welchem Stil und mit welchen Hilfsmitteln bringe ich mich und mein Unternehmen am besten zur Geltung?

Es bedarf ggf. einer tage- oder wochenlangen Vorbereitung, mehreren Vorabbesichtigungen, Einholung von Genehmigungen, Wahl des richtigen Equipments/Tageszeit/Licht und natürlich der heutzutage sehr aufwendiger Nachbearbeitungszeiten. Dies sind alles Punkte die ein Kunde nie zu Gesicht bekommen wird. In den meisten Fällen macht die tatsächliche Aufnahmedauer den geringsten Teil einer Produktion aus.

Ich hoffe dass ich hiermit einen Einblick in die Arbeit, Vorurteile und Probleme meiner Tätigkeit als Werbe-, Industrie- und Produktfotograf geben konnte. In diesem Sinne, weiterhin „Gut Licht!“ und vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

 

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Richter

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